Der Muschelanhänger von A. Melton ist aus einer ganzen Muschel gearbeitet. Ein Inlay aus Türkis, Serpentin und Sterlingsilber ist in die Schale eingesetzt. Der Anhänger ist einschliesslich Öse 7,2 cm hoch.
Bei dieser Form bleibt die natürliche Gestalt der Muschel erhalten. Die Künstlerin schleift die Schale, poliert sie und legt nur einen Teil der Fläche mit Stein und Silber aus. So bleibt die Muschel selbst sichtbar und bildet den Rahmen für das Inlay. Serpentin bringt ein ruhiges Grün, Türkis ein kräftiges Blaugrün, und die Silberteile setzen helle Linien dazwischen.
Ganze Muscheln mit Einlagen gehören zu den ältesten Schmuckformen im Südwesten. Archäologische Funde zeigen, dass Muscheln von der Pazifikküste schon in vorspanischer Zeit mit Türkis belegt und als Anhänger getragen wurden. Im Kewa Pueblo, dem früheren Santo Domingo, wird diese Tradition bis heute weitergeführt.
Weil die Einlagen geklebt sind, sollte der Anhänger nicht nass werden. Zur Reinigung genügt ein weiches, trockenes Tuch.






