Dreamcatchers

Dream Catchers werden heute von Native American Künstlern vieler Nations hergestellt. Häufig herrscht der Eindruck vor, dass sie ursprünglich von den Lakota/Dakota/Nakota (auch Sioux genannt) stammten. Tatsächlich gehören sie in die Tradition der Ojibwe (auch Chippewa genannt).
Der Dream Catcher wurde von den Ojibwe am Dach des Cradle Boards eines Kleinkindes aufgehängt und sollte wie ein Spinnennetz alles Böse abfangen. Diese Dream Catchers waren Holzringe von etwa 8 cm Durchmesser, deren Netz aus gefärbtem Faden gewoben wurde.
In die Mitte des Dream Catchers wurde eine Feder gebunden, die für Luft oder Atem stand. Kleinkinder hatten so etwas Bewegliches vor Augen. Dass heute Glas- oder Holzperlen diesen Platz einnehmen, ist die Folge von Verboten der amerikanischen Regierung, mit Federn geschützter Vögel zu handeln. Werden vier Steine oder Perlen eingesetzt, so stehen diese für die vier Himmelsrichtungen.
Dream Catchers für Kinder sind häufig aus Material gemacht, das nach kurzer Zeit die Spannung verliert (Weide und Sehnen), während diejenigen für die Erwachsenen meist aus Holz sind. Durch diesen Unterschied wird ausgedrückt, dass die Träume der Jungen und der Alten eine unterschiedliche zeitliche Dimension haben.